Oberndorf , 20.10.2017 Home | Impressum
Freitag21 °C Samstag20 °C
AktuellGemeindeWirtschaftVereineInstitutionenKontakte
  Suchen
Diese Seite drucken
Newsletter abonnieren

Name
E-Mail
SpamcodeSpamcode
Bestätigung  


Aktiv im Alter
Arzt
Feuerwehr
Kindergarten
Kinderhort
Kirche
 Familienfasttag
 Kirchenführer
 Unsere Pfarrherren
 Erstkommunion
 Frauenwallfahrt
 Erntedank
 Sternsingen
 Pfarrfest
 2012
 Pfarrgemeinderat
Krabbelstube
Lebenshilfe
Schwimmbad
Volksschule
Veranstaltungsraum
Die Geschichte der Pfarrkirche von Oberndorf
Bevor eine Kirche erbaut wurde, stand an dieser Stelle eine Kapelle. Die Pfarrkirche - geweiht dem Patrozinium der Apostel Philippus und Jakobus - wurde erstmals im Jahre 1422 erwähnt. 1733/34 findet der Neubau des Gotteshauses statt.

Die Pfarrkirche Oberndorf ist ein barocker Saalbau mit dreijochigem Langhaus und anschließendem einjochigen Chor. Die Kirche weist hohe rundbogige Fenster auf. An der Chornordseite schließt der Kirchturm an. Der Turm weist große und hohe rechteckige Schallfenster auf. Stukkierte Kapitelle mit Rosengirlanden und üppige Laub-Bandlwerk-Stukkaturen schmücken den Chor und das Langhaus.Während der letzten Renovierung im Jahr 1991 wurde von Experten bestätigt, dass es sich um sehr wertvollen Wessobrunner Stuck handelt. Der früher niedrigere Hochaltar aus dem Jahr 1660 wurde im Jahr 1786 erhöht. Das Altarbild zeigt die Gottesmutter Maria mit ihrem Kinde. Die beiden Seitenaltäre - in ihrer Bauweise einfacher als der Hochaltar - stammen aus dem Jahre 1665.

1908 griff ein Brand auf die Kirche über und vernichtete den Dachstuhl, den Turmhelm und den Glockenstuhl samt Glocken. Noch im selben Jahr konnte die Kirche wiederhergestellt werden.

Ein trauriger Anblick

Wiederaufbau

Wiederaufbau

Die nach dem Brand von 1908 neu angeschafften Kirchenglocken mußten im Jahre 1916 dem Weltkrieg geopfert werden. Am 13. April 1924 wurden die neuen Glocken von Dekan Dr. Ritter aus St. Johann in Tirol geweiht.

Doch im 2. Weltkrieg mußten auch diese Glocken geopfert werden. Die neuen Glocken wurden am Palmsonntag, den 10. April 1949 von Domdekan Daniel Etter aus Salzburg geweiht. Außer den 4 Kirchenglocken wurde auch ein kleines Glöcklein für die Bergkapelle angeschafft. Die Kriegerglocke hat folgende Inschrift:
So oft meine Töne vom Turme erschallen,
so sei aus den Klängen das eine gehört:
Ein treues Gedenken für die, die gefallen,
ein Dank für die, die uns wiedergekehrt!
Glockenweihe 1949

Domkekan Daniel Etter

Pfarrer Pramendorfer

Kirche mit Leichenhalle
1968 wurde ein automatisches Läutwerk installiert und eine Außenrenovierung der Kirche vorgenommen.

1974 wurde das neue Friedhofareal erworben und im Jahr darauf mit dem Bau der Leichenhalle begonnen.

Die jüngste Renovierung in der Geschichte der Pfarrkirche wurde während der Jahre 1990 bis 1991 durchgeführt.