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Der Bürgermeister informiert
Oberndorf in der Presse
Dezember 2008

Liebe Oberndorferinnen und Oberndorfer!

Im Dezember ist es Zeit, den Haushaltsplan für das kommende Jahr zu erstellen.
Gleichzeitig wird über die Arbeit des laufenden Jahres Bilanz gezogen.
 
 
Ing. Roland Lang, Ing. Karl Hörl und Bürgermeister Hans Schweigkofler.

Projekte 2008

Umbau Gemeindehaus

Das größte Vorhaben der Gemeinde war die erste Baustufe der Sanierung unseres Gemeindehauses. Obwohl noch nicht ganz fertig, freue ich mich über das Lob vieler Bürgerinnen und Bürger für das gelungene Werk. Wir sind stolz und führen Euch gern durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Die Sanierungsmaßnahmen kosteten Euro 540.000,--.

Kanalsanierung Holztratt

Der 40 Jahre alte Holztratt-Kanal war extrem baufällig und musste daher erneuert werden. Die Sanierungskosten betragen Euro 185.000,--. Zugleich wurde in diesem Bereich die Wasserleitung ausgetauscht. Dafür gab es vom Land einen Zuschuss in Höhe von Euro 35.000,--.
 

Hochwasserschutzmaßnahmen

Wie bereits berichtet, unternimmt die Gemeinde 2008 und 2009 besondere Anstrengungen im Hochwasserschutz:

· Errichtung von 2 kleinen Retentionsbecken am Schöberlbach
· Ein Retentionsbecken und Holzstaffelungen zur Zähmung des Katzenbühelbaches
· Vorbereitungsarbeiten für die Retentionsbecken des Dorfbaches und beim Kerschhagglmoos. Dafür wird derzeit beim M-Preis das kostenlose Schottermaterial für die kostenlosen Aufschüttungen gelagert.

Diese Vorhaben unterstützte das Land mit einer Subvention von Euro 70.000,--.

Sportprojekte

Der Neubau der 35 Jahre alten Tennisplätze kostet Euro 87.000,--. Finanziert wird die Sanierung mit Mitteln des Landes, des TVB Oberndorf und durch einen Beitrag der Gemeinde in Höhe von Euro 30.000,--.

Raumordnungsvertrag

Damit die Gemeinde für die Einheimischen Bauland sicherstellen kann und um Missbrauch (Ferienwohnsitz statt Hauptwohnsitz) zu verhindern, hat der Gemeinderat einen Raumordnungsvertrag ausgearbeitet. Dieser wurde in der letzten Sitzung mehrheitlich beschlossen. Die Eckpunkte des Vertrages, den der Grundverkäufer und der Grundkäufer vor der Widmung mit der Gemeinde abschließt:

· Die Einräumung eines Vorkaufsrechtes für die Gemeinde Oberndorf.

· Die Festlegung von Strafzahlungen bei Zuwiderhandlungen (Vermietung als Freizeitwohnsitz statt als Hauptwohnsitz).

· Die Berechtigung zum Kauf von Grundstücken wurde von 3 auf 5 Jahre erhöht.

GR Bachler Hans berichtete, dass der Ortsbauernrat den Vertrag ablehnt, weil er den Interessen der Grundbesitzer widerspreche. Daher stimmten die 3 Bauernvertreter dagegen, ebenso GR Grander.
 
 

Projekte 2009

Der Hauhaltsvoranschlag für das Jahr 2009 mit Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von Euro 4.976.600,-- wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen und enthält neben den laufenden Kosten folgende Projekte:

Baustufe 2 der Sanierung unseres Gemeindehauses: Dachsanierung, Fensteraustausch und Wärmedämmung. Geschätzte Kosten Euro 450.000,--.

Wasserversorgung Schmiedboden/Haslach: Bau eines Hochbehälters auf dem Hasenberg mit dem entsprechenden Leitungsnetz. Kosten: Euro 400.000,--. + 300.000,--- in den beiden Folgejahren.

Die Bergbahn erhält von der Gemeinde Oberndorf einen zinsenlosen Kredit in Höhe von Euro 300.000,-- zum Ausbau der Skiercross-Strecke und weiterer Pistenbauten in Oberndorf.

Fußgängerbrücke Steinerbach: ca. Euro 30.000,--

Pflastersanierung im Ortskern: ca. Euro 60.000,--

Planung eines neuen Probelokals für unsere Musikkapelle: ca. Euro 20.000,--

Bau der Retentionsbecken Dorfbach und Kerschhagglmoos. Dank erfolgreicher Verhandlungen ist es gelungen, einen Finanzierungsschlüssesl von 50 % Bund, 40 % Land und 10 % Gemeinde zu erreichen. Mit den von der Gemeinde bezahlten Planungskosten ist unser Anteil von 10 % bereits erreicht.

Die finanzielle Situation der Gemeinde Oberndorf

Mit Ende des Jahres 2008 wird die Gemeinde Rücklagen in der Höhe von ca. Euro 800.000,-- haben. Dem stehen Bankschulden in der Höhe von Euro 1,2 Mio. gegenüber.

Die Haupteinnahmen

Ertraganteile des Bundes: Euro 1.300.000,--

Bei der Kommunalsteuer machen sich die Betriebsansiedlungen positiv bemerkbar. Diese
Abgabe ist zur zweitwichtigsten Einnahmequelle der Gemeinde aufgestiegen:
Euro 715.000,--

Grundsteuer B (Bauland): Euro 235.000,-- 

Grundsteuer A (Landwirtschaft): Euro 4.700,--

Getränkesteuerersatz: Euro 155.000,--

Die größten „Ausgaben“

Schulen (Volks-, Haupt- und Berufsschule, Sonderpäd. Zentrum, Polytechn. Schule): Euro 360.000,--

Kindergarten (nach Abzug der Elternbeiträge und des Landeszuschusses): Euro 168.000,--

Krankenhausumlagen: Euro 277.000,--

Sozialbeiträge (hauptsächlich an das Land Tirol): Euro 190.000,--

Landesumlage: Euro 194.000,--
 
 

Liebe Gemeindebürgerinnen und -bürger!
Ich bedanke mich für Euer Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit.


Euer Bürgermeister
Hans Schweigkofler